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Schweiz & Welt

Die letzte Etappe

Barbara Gassler
17.05.2023, 17:00 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Damit sollen die Arbeiten bis spätestens 10. Juni abgeschlossen sein. Sie nahmen ihren Anfang 2016, als der Grosse Landrat einem Antrag von Landrat Walter von Ballmoos (GLP) Folge leistete und den Auftrag erteilte, im Strandbad wieder eine Bademöglichkeit mit sich schneller erwärmendem Flachwasser und eine bessere Abgrenzung zu den anderen Nutzern, insbesondere dem Segel- und Surfclub, zu schaffen. Die Gemeinde machte daraus ein Projekt zur Attraktivitätssteigerung des Uferbereichs des Davosersees mit Namen «rund um den Davosersee». Dieses soll nun seinen Abschluss finden. 2019 wurde in dessen Rahmen bereits eine neue Kneippanlage und Yogaplattform realisiert. Vergangenes Jahr folgten dann die beiden Spielplätze im Wald am Ostufer. Vorgesehen war auch eine Badesteg, der einen abgegrenzten Badebereich beim Strandbad ersetzen sollte und etwas nördlich des Regatten-Häuschens des Segelclubs vorgesehen war. Diese Idee kam aber gar nicht gut an, und die Gemeinde ging noch einmal über die Bücher.

Alles am gleichen Ort

Das Resultat ist nun, dass alle Wassersportaktivitäten im Strandbad zusammengeführt werden sollen. Dazu ist es allerdings notwendig die bestehenden Stege neu anzuordnen. Grundsätzlich nicht angetastet werden soll die Aufteilung des Strandbades, bei der die Segler den rechten Uferbereich besetzen und der Einstieg ganz links Surfern, Stand-up-Paddlern und allen anderen vorbehalten bleiben soll, die etwas einwassern wollen. Dazwischen soll ein neuer Schwimmsteg in der Form eines nicht ganz geschlossenen U entstehen. Links davon heisst es dann «rein ins erfrischende Nass» für Schwimmer, rechts sollen Segler manövrieren können. Dem Steg etwas vorgelagert, soll ein neues Schwimmfloss entstehen, der Einstieg in den abgesperrten Bereich über einen neuen Holzsteg und eine Treppe erfolgen. Damit kann vom Flachwasserbereich innerhalb der Badebucht direkt auf den offenen See und umgekehrt gewechselt werden. Eine Serie von Bojen grenzt den Schwimmbereich vom Rest des Sees ab und markiert für die Segelboote ein «Zutrittsverbot».

Der Badebereich wird als gerade Fortsetzung eines neuen Zauns ausgeführt. Mit dieser Trennung wird der Bereich der Segler geringfügig vergrössert, denn die Absperrung führt nun im rechten Winkel von der Aussenfassade des Restaurants zum See. Dieser zusätzliche Platz ist vonnöten, denn nur wenig nach rechts verschoben vom bisherigen Landesteg, werden zwei neue Rampen gebaut. Die eine soll ein Anlegen bei Nord- die andere bei Südwind ermöglichen. Zwischen den beiden Rampen soll wieder ein Schwimmsteg weit in den See hinaus ragen. Der Name bezieht sich aber lediglich auf die schwimmende Bauweise. Der Steg dient wie sein Vorgänger am fast gleichen Ort dem Anlegen von Segelbooten. Die Bootsstege entlang der Uferpromenade und Rampe sowie der bestehende Steg ganz rechts bleiben unberührt, respektive sie werden wieder erstellt.

Ganz zuletzt und noch rechtzeitig vor Saisonbeginn soll die letzte der von der Gemeinde geplanten Aufwertungen realisiert werden. Vom Strandbad her kommend, soll bei der markanten Felsnase gleich vor den beiden Spielplätzen eine Aussichtsplattform erstellt werden, die einige Meter über das Wasser hinaus ragt und eine einmalige Rundsicht über den See ermöglichen soll.

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