Wer sein Eigenheim vor Naturgefahren schützt, erhält künftig mehr Geld
In Zukunft soll die Umsetzung von Schutzmassnahmen vor Naturgefahren bei bestehenden Bauten attraktiver werden. Laut der Pressemitteilung genehmigte die Regierung die Erhöhung des Beitragssatzes der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) an freiwillig erstellte Präventionsmassahmen von heute 25 Prozent auf 40 Prozent der anrechenbaren Kosten.
Wenn ein bereits bestehendes Gebäude durch Naturgefahren wie zum Beispiel Hochwasser, Lawinenniedergänge oder Murgänge bedroht wird, können Haus- und Grundeigentümer seit dem Jahr 2018 von der finanziellen Spritze profitieren. In den Jahren 2018 bis 2021 sind bei der GVG durchschnittlich sieben Beitragsgesuche pro Jahr eingegangen. Weil die Anzahl der Gesuche weit hinter den Erwartungen liegen, erhöhe die Regierung den Beitragssatz. (red)