Planung der Landwasserwelt einen Schritt weiter
Als nächster Schritt wurde am 28. März der «Verein Landwasserwelt» gegründet. In diesem werden alle Gemeinden, Tourismusorganisationen, Investoren und Betreiber gemeinsam am Aufbau, der Vernetzung und der Bereitstellung eines integralen Ausflugserlebnisses arbeiten. Entstehen soll ein vielfältiger Themen- und Erlebnisraum rund um «das Wahrzeichen Graubündens», den Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn (RhB).
Haltestelle Schmitten aufgegleist
Alle Involvierten machen sich nun daran, die bereits eingeleiteten Planungs- und Bewilligungsprozesse weiterzuführen und die definitiven Bewilligungen für die Teilprojekte zu erlangen. So wurde beispielsweise von der RhB beim Bundesamt für Verkehr (BAV) das Plangenehmigungsverfahren für die Erstellung einer Haltestelle beim beliebten Aussichtspunkt «Schmitten-Landwasserviadukt» eingereicht. Weiter sind neue Angebote wie ein Modellbahnpark, ein Erlebnisbauernhof und ein Baumgleiter geplant. Parallel zu den einzelnen Erlebnissen sollen für ein benutzerfreundliches Gesamtkonzept die bereits vorhandenen Elemente und Infrastrukturen wie Wegnetz, Aussichtsplattformen, Rastplätze und Parkmöglichkeiten angepasst werden. Aufgrund der bereits geleisteten Vorarbeiten und des breiten Konsens sind die Initianten zuversichtlich, die erforderlichen Bewilligungen zu erhalten. Entstehen soll die Landwasserwelt bis im Jahr 2024. (pd)