Pius Suter an besonderem Spieltag Doppeltorschütze
Pius Suter hat in der NHL an einem besonderen Spieltag einen besonders starken Auftritt. Der Zürcher ist beim 7:2-Sieg der St. Louis Blues bei den Ottawa Senators Doppeltorschütze und Passgeber.
Sie nennen es in Eishockey-Kreisen in Nordamerika «Frozen Frenzy», den «eisigen Wahnsinn», dieses aussergewöhnliche Ereignis im Lauf der Regular Season in der NHL. Aussergewöhnlich deshalb, weil an einem einzigen Tag alle 32 Teams im Einsatz stehen, ungewohnt, weil dieses «Monsterprogramm» eine echte Rarität im Kalender der Liga darstellt.
Am Dienstag war es wieder soweit, zum vierten Mal insgesamt – wie schon im Oktober der vergangenen drei Jahre. 16 Spiele, volles Programm, jede Partie mit eigener Startzeit, Beginn im Viertelstunden-Takt.
Suters erster Doppelschlag seit anderthalb Jahren
Etwas von «Wahnsinn» hatte die Leistung von Pius Suter. Erstmals seit April letzten Jahres traf der Zürcher wieder doppelt. In Diensten der Vancouver Canucks war ihm dies beim 6:5 nach Verlängerung bei den Dallas Stars gelungen. Damals stand er am Ursprung der grossen Wende. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Canucks noch 2:5 zurück. Suter stellte mit den zwei Toren innert 23 Sekunden von 3:5 auf 5:5.
Bei den Senators eröffnete Suter das Skore im ersten Drittel mit einem Shorthander und erzielte er im dritten Abschnitt das 4:1. Dazu war er dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene Passgeber zum 7:1 des Tschechen Adam Jiricek. Für Suter waren es die Saisontreffer 2 und 3.
Die New Jersey Devils kamen ebenfalls zu einem Sieg auf fremdem Eis. Die Mannschaft mit ihrem Schweizer Trio bezwang die Detroit Red Wings 5:4 nach Verlängerung. Nico Hischier brachte die Devils Mitte des zweiten Drittels mit seinem Tor in Überzahl zum 3:2, seinem dritten in der laufenden Meisterschaft, zum zweiten Mal in Führung. Einen Skorerpunkt, den ersten in dieser Saison, konnte sich auch Jonas Siegenthaler gutschreiben lassen.