Peyer: «Ich kann derzeit nicht mit Herrn Quadroni sprechen»
Peter Peyer, waren Sie vor der Debatte, in der es um die beiden Berichte rund um die Polizeieinsätze gegen Preisabsprachen-Informant Adam Quadroni ging, nervös?
Nervös ist das falsche Wort. Aber ich war sehr angespannt, bereits in den vergangenen zwei Wochen. Wir haben nun zwei Berichte, die ungeschönt darstellen, wo der Kanton Mängel hat. Und nun haben wir zugesichert und Massnahmen aufgezeigt, wie wir diese Mängel beheben wollen.
Ich war beeindruckt, wie viele Leute sich für die Debatte interessieren.»
Waren Sie überrascht, dass die Zuschauertribüne dermassen zum Bersten voll war?
Ich war beeindruckt, wie viele Leute sich für die Debatte interessieren. Es zeigt, dass das Thema bewegt. Darum war es auch wichtig, dass wir noch einmal aufzeigen konnten, mit welchen Massnahmen wir dafür sorgen wollen, dass wir nicht mehr in eine solche Situation kommen, und nicht wieder eine solche Debatte im Grossen Rat haben müssen.
Adam Quadroni war während der Debatte gestern ebenfalls auf der Zuschauertribüne im Grossratsgebäude. Haben Sie ab und zu raufgeschaut zu Quadroni?