Petra, was machst du ?
Chaos auf den Strassen, Streckenunterbrüche bei der Rhätischen Bahn und Skigebiete, die geschlossen haben. Das sind die Auswirkungen des Sturmtiefs «Petra». Vergangene Nacht hat es gestürmt und gewütet. Laut «Meteo» fegte Petra in den Niederungen mit bis zu 120 km/h. Oberhalb von 2000 Metern gab es Werte von bis zu 150 km/h.
In Davos sah es heute Morgen so aus:
Heute früh in Davos. ^chs https://t.co/ckIg2BEZwp
— SRF Meteo (@srfmeteo) February 4, 2020
Die Auswirkungen zeigen sich deutlich. Markus Walser, Mediensprecher Kantonspolizei Graubünden, berichtet von 14 Anrufen bei der Einsatzleitzentrale: «Leute meldeten, dass Hindernisse auf den Strassen liegen.» Walser betont, dass es sich aber nur um Sachschäden und keine Personenschäden handle.
Umgefallene Bäume und Steine wurden auf die Fahrbahn geweht. In Zizers konnte eine Signaltafel an der Autobahn A13 dem Wind nicht mehr standhalten. Laut TCS geht der Verkehr aufgrund der Sturmschäden auf der Autobahn zwischen Landquart und Zizers in Fahrtrichtung Chur nur langsam voran.
Nicht nur die Strassen sind betroffen. Auch die Rhätische Bahn (RhB) hat mit dem Auswirkungen des Sturms zu kämpfen. Wie Yvonne Dünser, Mediensprecherin RhB erklärt, kam es durch den Sturm zu Streckenunterbrüchen. Aktuell sind folgende Strecken betroffen: