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Schweiz und Welt

Peperoncini übersteigen Pestizid-Höchstwert um das 14-fache

Südostschweiz
08.01.2021, 13:29 Uhr
heute um 11:31 Uhr

Über das ganze Jahr verteilt hat die amtliche Lebensmittelkontrolle in Graubünden und Glarus 21 Gemüsearten unter die Lupe genommen. Darunter acht Kohlarten und zwei Salate sowie Keltertrauben von fünf Weinbaubetrieben der Bündner Herrschaft. Diese wurden insgesamt auf etwas mehr als 500 Pestizidrückstände und deren Abbauprodukte untersucht.

Laut dem Kanton Graubünden mussten bei den Kontrollen erfreulicherweise nur zwei Beanstandungen ausgesprochen werden. Eine davon hat den gesetzlichen Höchstwert um das 14-fache überschritten. In einer importierten Peperoncini wurden 0.07 mg/kg des Insektizids Fipronil nachgewiesen. Der Fall wurde an die für den Importeur zuständige Lebensmittelbehörde weitergeleitet, wie es heisst.

Ebenfalls sei der Importeur eines italienischen Schnittmangolds, welcher mit 0.12 mg/kg des Herbizids Propyzamid den Höchstwert um das sechsfache überschritten hat, zu einer Stellungnahme aufgefordert. Alle anderen Proben, darunter auch die Keltertrauben, blieben laut dem Kanton ohne Beanstandung. (egt)