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Schweiz und Welt

Ostschweizer Netzwerk fördert innovative KMU

Südostschweiz
01.12.2020, 10:29 Uhr
heute um 14:32 Uhr

Vor allem für KMU ohne eigene Entwicklungsabteilung werden die Hürden, sich mit Neuheiten am Markt zu behaupten, immer höher. Das schreibt der Kanton Graubünden am Dienstag in einer Medienmitteilung. Die firmeninternen Kräfte würden oft nicht mehr ausreichen, weil die finanziellen, technischen und marktseitigen Herausforderungen zu gross würden.

Gemeinsam Innovation beschleunigen

Die Ostschweizer Kantone wollen zusammen mit etablierten Partnern als Netzwerk Inos diesem Trend entgegenwirken. Im Zentrum dieses Netzwerk steht laut Medienmitteilung zunächst eine individuelle Erstberatung und ein firmenspezifisches Coaching. Die KMU sind nicht an kantonale Grenzen und Angebote gebunden. Das Motto von Inos sei deshalb Programm: «Gemeinsam Innovation beschleunigen», schreibt der Kanton weiter.

Damit auch Bündner Unternehmen von den Dienstleistungen erfahren, werde in enger Zusammenarbeit mit den Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden die Markteinführung konkretisiert und zielgruppengerecht geplant.

Regionale Ansprechpartner

Die regionalen Kontaktstellen für die Wirtschaft spielen im Erstkontakt mit den KMU eine wichtige Rolle. Laut Mitteilung sind dies: das KMU-Zentrum Graubünden, das CSEM in Landquart, die Standortentwicklung Glarus, das ITS Schaffhausen, Startfeld St. Gallen, Rhysearch, das Thurgauer Technologieforum und Zürioberland Wirtschaft.

Laufzeit bis Ende 2023

Das Netzwerk wird im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Bundes durch die Kantone Graubünden, Glarus, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, und Thurgau sowie durch den Kanton Zürich für das Zürcher Oberland finanziert. Der Bund beteiligt sich laut Medienmitteilung zur Hälfte an den Kosten. Das Programm läuft bis Ende 2023. (egt)

Einen Überblick über die Angebote von Inos bietet die Webseite www.inos.swiss.

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