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Schweiz und Welt

Ostern bringt keine Erfrischung für die Bündner Wälder

Südostschweiz
12.04.2022, 09:49 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Seit Jahresbeginn macht Südbünden die Trockenheit zu schaffen. So gilt bereits seit dem 13. Januar ein absolutes Feuerverbot für das Misox, Calancatal, Puschlav und Bergell. Wie das Amt für Wald und Naturgefahren mitteilt, hat es auf der Alpensüdseite seit November nicht mehr viel geregnet und auch in tieferen Lagen der Alpennordseite, dem Engadin und dem Münstertal ist die Wald- und Flurbrandgefahr erheblich.

Auch die Osterfeiertage bringen keinen Entspannung. Im Gegenteil – vor und während der Ostertage stellt sich über den Alpen eine eher trockenere Wetterlage mit Föhntendenz ein. Deshalb bleibt jegliches Feuern im Freien im Süden bis auf Weiteres verboten. Wo das Feuern noch erlaubt ist, rät das Amt für Wald und Naturgefahren, bei starkem Föhn darauf zu verzichten. 

Unachtsamkeit als Brandursache

Weil es so trocken ist, treibt die Vegetation verzögert aus. Dürres Laub, trockene Gräser und Stauden des Vorjahres geraten sehr leicht in Brand. So mussten die Bündner Feuerwehren wegen sorglos weggeworfener Zigaretten oder nicht richtig gelöschter Feuerstellen bereits einige Male ausrücken. Das Amt für Wald und Naturgefahren weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass Raucherwaren und Feuerzeuge nie sorglos weggeworfen werden dürfen. Zudem sind Feuer in festeingerichteten Feuerstellen stets zu beobachten und dürfen nur nach vollständiger Löschung verlassen werden.

Weitere Informationen und die aktuelle Lageeinschätzung sind auf der Webseite des Amts für Wald und Naturgefahren aufgeschaltet. (red)

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