Ohrfeige für Flimser Gemeindepräsident Steiger
Das Flimser Stimmvolk will einen neuen Mann an der Spitze der Gemeinde. Martin Hug konnte 857 der 1324 gültigen Kandidatenstimmen auf sich vereinen und löst damit den bisherigen Gemeindepräsidenten Adrian Steiger ab. Steiger erhielt nur 157 Stimmen und lag damit am Ende der Wahl auf dem dritten Platz. Er war von 1989 bis 1995 und seit 2013 Gemeindepräsident von Flims. Im Interview mit Radio Südostschweiz erzählt er, wie es ihm mit diesem Entscheid geht und wie es für ihn nun weitergeht.
Adrian Steiger, Sie sind von der Flimser Stimmbevölkerung als Gemeindepräsident abgewählt worden. Wie ging es Ihnen, als Sie dieses Resultat erfahren haben?
Die Zahlen sind frappant und ich gratuliere Martin Hug zu seinem überwältigenden Resultat.
Wenn man das Resultat anschaut, scheint es ja an allem gelegen zu haben.»
Sie sagen es gerade, Martin Hug ist gewählt worden mit einer überwältigenden Anzahl Stimmen. Haben Sie solche hohen Zahlen erwartet?
Nein, das ist eine grosse Überraschung.
Sie haben am drittmeisten Stimmen erhalten. Nicola Fantini ist sogar noch vor Ihnen. Ist das eine grosse Niederlage für Sie?
Nein, ob das jetzt die dritte oder zweite Stelle ist, spielt keine Rolle mehr. Was ist eine Niederlage für einen Politiker? Selbstverständlich ist das eine Niederlage aber ein Politiker muss mit dem rechnen.