Offene Skigebiete sollen Schaden in Milliardenhöhe verhindert haben
Der vergangene Winter war für die Skigebiete nicht einfach. Sie verloren mehr als eine Million Gäste und 34 Millionen Franken Transportumsatz gegenüber dem Winter 2018/19, wie aus einer Medienmitteilung der Bergbahnen Graubünden (BBGR) hervorgeht. Der Entscheid, die Skigebiete kontrolliert geöffnet zu lassen, habe den finanziellen Schaden immerhin etwas abgemildert. Die geöffneten Bergbahnen hätten der Volkswirtschaft einen zusätzlichen Schaden in Höhe von einer Milliarde Franken erspart, schreiben die BBGR in einer Mitteilung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Hochrechnung der Branchenorganisation.
Auch in gesundheitlicher Hinsicht habe sich der kontrollierte Betrieb der Bergbahnen als richtig herausgestellt. Die Inzidenzen für den Zeitraum von Oktober bis April liegen 20 Prozent unter demjenigen Tirols, wo restriktivere Massnahmen herrschten. Die Zahl der Schneesportunfälle ging ebenfalls zurück, nämlich um 38 Prozent gegenüber 2018/19. (sot)