Offene Kugelentscheidungen und ein Hitchcock-Finale
Nach Olympia ist vor dem Endspurt im Weltcup. Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA stellt das restliche Programm vor, ordnet die noch offenen Kugelentscheidungen ein und blickt auf die Nationenwertung.
Neun Medaillen sicherten die Alpinen der Schweiz an den Olympischen Spielen. Damit waren sie die mit Abstand erfolgreichsten Sportler der 175-köpfigen Delegation in Mailand-Cortina. Zeit zum Durchatmen bleibt den Olympia-Helden aber nicht. Es geht nahtlos über zum Weltcup.
Welche Rennen noch anstehen
Bei den Männern stehen noch je drei Abfahrten und Super-G sowie je zwei Riesenslaloms und Slaloms auf dem Programm. Den Auftakt im Saisonendspurt macht am kommenden Wochenende Garmisch, wo zwei Speedrennen geplant sind. Die Techniker machen noch Halt in Kranjska Gora (7./8. März), die Speedcracks in Courchevel (14./15. März), ehe es für alle in die Region Lillehammer zum Saisonfinale (21. bis 25. März) geht. Die letzten Speedrennen stehen in Kvitfjell an, die Technikdisziplinen werden in Hafjell ausgetragen.
Die Frauen haben noch zwei Rennen mehr im Programm als die Männer. Dies, weil die abgesagten Rennen von Zauchensee (Super-G) und Crans-Montana (Abfahrt) nachgeholt werden. So steht an den kommenden zwei Wochenenden je ein Dreierevent für die Speedfahrerinnen an. In Soldeu kommen eine Abfahrt und zwei Super-G zur Austragung, in Val di Fassa stehen zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm. Mitte März (14./15) sind in Are nochmals die Technikerinnen gefragt, ehe auch die Frauen zum Saisonfinale nach Norwegen reisen.
Wo die Kugeln (schon fast) verteilt sind
Von den insgesamt zehn Kristallkugeln ist eine bereits vergeben. Bei den Frauen ist der Kampf um den Disziplinensieg im Slalom längst entschieden. Mikaela Shiffrin stand bereits Ende Januar als «Slalom-Queen» fest, nachdem sie in Spindleruv Mlyn zum siebten Mal im achten Rennen zuoberst stand.