Noch eine Kandidatin
Am 25. Oktober findet ein zweiter Wahlgang für einen Sitz im Gemeinderat Glarus Nord statt. Im ersten Wahlgang vom vergangenen Wochenende konnte nur einer der beiden freien Sitze besetzt werden, weil nur SVP-Kandidat Fritz Staub das absolute Mehr überschritten hat. Bereits haben der zweitplatzierte Daniel Landolt (CVP) und die drittplatzierte Priska Grünenfelder (SP) erklärt, dass sie wieder antreten.
Landolt und Grünenfelder bekommen nun Konkurrenz durch Beatrice Weitnauer, die von der FDP ins Rennen geschickt wird. Wie Landolt und Grünenfelder wohnt Weitnauer in Näfels.
Für den Unternehmensstandort
Mit Beatrice Weitnauer stelle sich eine engagierte Berufsfrau zur Wahl, teilt die FDP mit. Sie setze sich dafür ein, dass junge Menschen in Glarus Nord nicht nur Raum zum Wohnen fänden, sondern auch qualifizierte Arbeitsplätze. «Glarus Nord soll ein attraktiver Standort für die bereits vorhandenen Unternehmen sein, aber auch die Neuansiedlung von Unternehmen fördern», so die FDP.
Zu ihrer Kandidatur sagt Weitnauer, dass eine zweite Frau dem Gemeinderat guttun würde. «Und es sollen auch die bürgerlichen Frauen im Rat vertreten sei.» Dass sie nicht schon im ersten Wahlgang angetreten sei, habe persönliche Gründe. Sie habe den Beschluss zu kandidieren nicht früher fassen können.
Beatrice Weitnauer hat Jahrgang 1968, ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Sie hat eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen. 1994 gründete sie zusammen mit ihrem Ehemann eine Unternehmung im Bereich Messtechnik, deren Geschäftsführerin sie ist. Sie ist Näfelser Kirchenrätin und Mitglied des Kantonalen Katholischen Kirchenrats. (df)