Nicolas Hasler über den Saisonabschluss mit dem FC Vaduz
Am Freitag trifft der FC Vaduz auf Etoile Carouge. Mit einem Sieg kann der FCV den direkten Aufstieg weiter aus eigener Kraft klarmachen. Nicolas Hasler über den Saisonabschluss und seinen Traum.
Am Dienstagabend um kurz vor 22.00 Uhr war das erste grosse Saisonziel des FC Vaduz erreicht: Im Liechtensteiner Cup gewann das Team aus der Challenge League im Final gegen die USV Eschen-Mauren aus der 1. Liga 4:3. Damit wird Vaduz auch in der kommenden Saison um die Qualifikation für die Conference League spielen.
«War immer mein Traum»
Das zweite grosse Ziel? «Wir wollen die Saison auf dem ersten Platz beenden. Es steht viel auf dem Spiel», sagt Nicolas Hasler, der Captain des FC Vaduz.
Drei Spieltage vor dem Saisonende führt der Klub die zweithöchste Schweizer Liga an. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Aarau ist klar: Wenn Vaduz gegen Carouge, Aarau und Wil nicht mehr patzt und insgesamt neun Punkte holt, ist der Aufstieg sicher.
«Es war immer mein Traum, den FC Vaduz nochmals in die Super League zu führen und in dieser mit meiner Mannschaft zu spielen», sagt Hasler, der in seiner Karriere bisher 276 Spiele für den Liechtensteiner Verein bestritt – von 2011 bis 2017 und seit 2022 wieder. Aber: «Beide Mannschaften haben ihre Qualitäten bewiesen. Auch Aarau lässt nicht locker.»
Im Gespräch mit Keystone-SDA zeigt sich die Erfahrung des 35-jährigen Mittelfeldspielers. Dass Hasler in seiner Karriere mit Aufstieg, Abstieg und Barrage schon alles mitgemacht hat, hat den Nationalspieler Liechtensteins geprägt. «Mich bringt nichts so schnell aus der Ruhe», sagt Hasler. Von überall habe er kleine Dinge mitgenommen, die ihm nun helfen, den Fokus zu bewahren und von Spiel zu Spiel zu denken.
Keine leichten Gegner in der Challenge League
Auf das Direktduell gegen Aarau am kommenden Montag hat sich der Captain entsprechend noch nicht eingestellt. Auch wenn sich Vaduz nach fünf Saisons in der zweithöchsten Schweizer Liga dann – im heimischen Rheinpark-Stadion – bereits den Aufstieg sichern könnte. «In dieser Liga gibt es keinen einfachen Gegner. Alle können allen gefährlich werden.» Also auch Etoile Carouge, das auf dem 7. Platz liegt und am Freitag Vaduz empfängt. Gerade mit dem 3:1-Sieg gegen Aarau Anfang April haben die Westschweizer gezeigt, dass sie für Überraschungen sorgen können.