Neuschneerekord in einigen Regionen
In den letzten drei Tagen sind laut dem SLF in den Glarner und Bündner Alpen bis zu 1,5 Meter Neuschnee gefallen. In Nordbünden gegen einen Meter und in Mittelbünden 0,5 Meter. Laut Christine Pielmeier vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) ist einzig der Süden etwas weniger betroffen vom vielen Neuschnee.
Die Lawinensituation ist und bleibt allerdings angespannt. «Der Neuschnee liegt auf einer schwachen Altschneedecke und ist sehr störanfällig. Am Donnerstag ist es schon zu vielen spontanen Lawinen gekommen und das auch in Lagen unterhalb der Waldgrenze», erläutert Pielmeier gegenüber Radio Südostschweiz.
Aktuell gilt in weiten Teilen der Schweiz und auch im Kanton Graubünden die Gefahrenstufe 4 von 5. Die Situation ist weiterhin sehr gefährlich. «Es wird für den Schneeneesport abseits der Piste auch fürs Wochenende sehr heikel bleiben», warnt Christine Pielmeier vom SLF.
Das Lawinenbulletin findet Ihr jederzeit unter folgendem Link.
Der viele Neuschnee hat offenbar bereits erste Schneerekorde gebrochen. Insbesondere im Kanton Graubünden. In der Region Chur wurde ein absoluter Rekordwert erreicht. An der Messstation Chur-Ems auf 560 Metern über Meer wurde am Freitag eine Neuschneesumme innert drei Tagen von 82 Zentimetern registriert. Soviel Neuschnee gab es laut SLF noch nie seit 1887.