Neulinge treffen auf Stars der Szene
«Seit seiner Gründung im Jahr 2007 har sich das Songbird Festival künstlerisch klar und fernab des Mainstreams positioniert. Als Festival für Schweizer ‹Singer Songwriter› – hoffnungsvolle Talente ebenso wie etablierte Stars. Als Festival für Künstler, die ihre Musik selber schreiben und vortragen – authentisch, echt und darum glaubwürdig», preisen die Festival-Verantwortlichen um Direktor Michel Pernet auf ihrer Homepage den Event an. Heutzutage gehört das Festival zum Davoser Kalender und ist kaum mehr aus diesem wegzudenken.
Zurück in die Normalität
Pernet freut sich vor allem, dass man die Konzerte wohl ohne grosse Covid-Schutzmassnahmen durchführen könne. Im letzten Jahr beispielsweise habe man in den Innenräumen Schutzmasken tragen müssen. «Auf diese Weise konnten die Musiker die Mienen der Gäste nur ansatzweise deuten. Ohne Masken überträgt sich die gute Stimmung besser von den Bands auf das Publikum.» Zwar sei bereits im letzten Jahr ein Schritt zu Normalität möglich gewesen, und die Konzerte seien erstaunlich gut besucht worden. Aber auch die Musikerinnen und Musiker freuen sich, wieder an teilweise speziellen Orten Konzerte geben zu können. Neu ist in diesem Jahr eine Zusammenarbeit mit dem Kulturplatz Davos: Am 7. und 14. Dezember werden nämlich erst Konzerte gespielt, und danach wird der Lieblingsfilm der auftretenden Bands gezeigt. Am ersten Mittwoch werden Anna Känzig und Toubey Lucas auftreten, danach wird der Film «Walk the Line» gezeigt. Am zweiten Mittwoch wird Viola von Scrapatetti auf der Bühne stehen, und anschliessend flimmert «La vie en rose» auf der Leinwand.
Arrivierte und Sternchen
Pernet freut sich auf eine Mischung aus jungen Talenten und bestens bekannten Start der nationalen Szene. So wird beispielsweise Sina am 10. Dezember im Hotel Morosani Schweizerhof ihr neues Album präsentieren. Begonnen wird aber schon am 2. Dezember, wenn Pat Burgener und Heidi Happy im Hotel Alpengold ihr Können zum Besten geben werden. Burgener wird im Winter erneut als Weltklasse-Snowboard-Freestyler international unterwegs sein.