Alt Gemeindepräsident Glarus fördert neu den Standort Glarus Süd
Glarus Süd sei ein «Kraftort» im Glarnerland, schreibt der Gemeinderat in seiner Medienmitteilung vom Montag. Und dieser Kraftort habe ein grosses Potenzial als Wohn-, Wirtschafts- und Freizeitraum. Doch es muss gefördert werden. Um diese Standortförderung kümmerte sich im Departement Wirtschaft und Finanzen laut Mitteilung seit Oktober 2020 Werner Rhyner. Nebenbei, denn Rhyners Hauptaufgabe ist die Leitung des Departements Gesellschaft und Sicherheit. Weil er pensioniert wird, übergibt er diese Departementsleitung per 1. Mai aber an Fritz Weber aus Ennenda.
Schon per 1. März übernimmt der ehemalige Glarner Gemeindepräsident Christian Marti die Standortförderung der Gemeinde Glarus Süd. Diese sei «für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung eine wichtige und anspruchsvolle Gemeinschaftsaufgabe», steht in der Mitteilung. Und der Gemeinderat wolle in der laufenden Legislatur «die Weichen für mehr Entwicklungsdynamik, starke öffentliche Finanzen, erhöhte Planungssicherheit sowie eine verbesserte Erschliessung stellen».
«Wichtige Drehscheibe»
In der Mitteilung wird auch Stefan Maduz, der Vorsteher des Departements Wirtschaft und Finanzen, zur Standortförderung zitiert: «Wir wollen diese wichtige Drehscheibenfunktion mit einer unternehmerisch denkenden Persönlichkeit mit hohem Mass an Selbstständigkeit ausbauen».
Die Wahl fiel bei der Besetzung des Postens laut Mitteilung daher «auf eine über das Glarnerland hinaus bekannte und gut in der Politik und Wirtschaft vernetzte Persönlichkeit». Und Gemeindepräsident Hansruedi Forrer schreibt zur Wahl des Glarner alt Gemeindepräsidenten: «Christian Marti kennt die kommunalen und kantonalen Abläufe sowie die Bedürfnisse der Wirtschaft bestens und denkt zusammenhängend über Glarus Süd hinaus».
Marti tritt sein 70-Prozent-Pensum als neuer Standortförderer in Glarus Süd am 1. März an. Neben der Übernahme der laufenden Geschäfte seines Vorgängers soll er sich in den ersten Monaten auf die Pflege der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen privater und öffentlicher Hand konzentrieren. «Er plant Gespräche mit den Verantwortlichen aus Unternehmen und Verwaltung, um nebst dem gegenseitigen Verständnis den Handlungsbedarf und die Entwicklungsmöglichkeiten von Wirtschaft und Gemeinde abschätzen zu können», wird martis Aufgabe in der Mitteilung beschrieben. (mitg/mar)