Das Jugendhaus in Glarus soll einen Freestyle-Park bekommen
Beim Jugendhaus Gaswärch in Glarus soll ein kleines Paradies für Sportlerinnen und Sportler auf ihren Skateboards, Scootern, Inline-Skates und BMX-Velos entstehen. Die Gemeinde Glarus plant auf dem Asphaltplatz zur Linth hin einen Freestyle-Park – ähnlich wie dem Skatepark bei der Lintharena in Näfels. Das Baugesuch liegt seit dem 21. Dezember öffentlich auf.
Bereits heute wird der Platz vor dem Jugendhaus Gaswärch regelmässig von Skaterinnen und Skatern benutzt. Den Jugendlichen stehen eine Quarterpipe, eine Rampe sowie mehrere selbst gebaute Elemente samt einem sogenannten Rail (ein Geländer zum Drübergleiten) zur Verfügung.
Die kleine Skateanlage soll durch eine rund 320 Quadratmeter grosse Betonlandschaft für verschiedene Rollsportarten im Freestyle-Bereich abgelöst werden. Das Herzstück des neuen Parks wird eine offene «Bowl» in Hufeisen-Form sein. Hinzu kommen mehrere Rampen und erhöhte Hindernisse mit Kanten und Rundungen sowie einer Rail-Anlage.
Bestehen bleibt der Zufahrtsweg entlang des Zauns zum Gelände der Technischen Betriebe Glarus, das sich nördlich des Entsorgungshofs der Martin Bowald AG befindet.
Ein «idealer Standort»
Konzipiert und geplant wurde der Freestyle-Park von der darauf spezialisierten Bowl Construction AG aus Neuwilen im Kanton Thurgau. Dies nach deren Firmenphilosophie, wie es im Baubeschrieb heisst: «Sicherheit maximieren, Fahrkomfort verbessern, Langlebigkeit erzielen, den Knirps, dessen Eltern und den Könner ansprechen, und jedem eine Herausforderung bieten, die er bewältigen kann.» Laut den Planern ist der Standort in der Ygruben in Kombination mit dem Jugendhaus «ideal und sehr gut geeignet». Zudem sei dort die Lärmproblematik gut entschärft.
Die Baukosten für den Freestyle-Park belaufen sich auf 240'000 Franken. An der Gemeindeversammlung Ende November wurde dieser Investition der Gemeinde Glarus zugestimmt. Gerechnet wird mit einer effektiven Bauzeit von gut zwei Monaten. «Läuft alles wie vorgesehen, so sollte die Anlage bis nach den Sommerferien fertig sein und ab dann genutzt werden können», sagt Roman Käslin, Departementsleiter Liegenschaften und Sicherheit.