Neujahrswoche wird von WEF-Aufbauarbeiten entlastet
Diese Umstände veranlassten den Kleinen Landrat zum Handeln. Für das WEF-Jahrestreffen 2024 sind neue Restriktionen vorgesehen, welche besonders in der ersten Jahreswoche das Ortsbild erhalten und das Verkehrsaufkommen auf der Promenade beruhigen sollen.
Der Bau der temporären Projekte für das WEF-Jahrestreffen 2023 hatte bei den Gästen und in der Bevölkerung für viel Gesprächsstoff gesorgt. Besonders die Neujahrswoche, in welcher – aufgrund des früher als sonst angesetzten Datums des Jahrestreffens – heuer bereits Aufbauarbeiten getätigt wurden, sorgte für viele kritische Stimmen. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen durch Aufbauarbeiten entlang der Promenade hatte zusammen mit der erhöhten Nutzung durch den Tourismus zeitweise zu einer Verkehrsüberbelastung im Ortszentrum geführt.
Handlungsbedarf erkannt
Die Politik hat den Handlungsbedarf erkannt und sich intensiv mit entsprechenden Optimierungsmassnahmen beschäftigt. So sollen temporäre Projekte künftig noch stärker reguliert werden als bisher. Neben Verschärfungen bei der Regulierung sind auch die Sensibilisierung der Eventfirmen sowie die Kontrolle inklusive wirkungsvolle Sanktionen wichtige Themen. Nur wenn sich alle Beteiligten pflichtbewusst an das Regelwerk halten und auch aus eigenem Antrieb in einem vertretbaren Rahmen handeln, kann erreicht werden, dass das WEF-Jahrestreffen in Davos Bestand hat und mit Bevölkerung und Tourismus ein positives Miteinander herrscht.
Festlegung der Veranstaltungstermine
Das WEF richtet die terminliche Festlegung des Jahrestreffens nach internationalen Veranstaltungen und Feiertagen aus. Das Treffen beginnt daher jeweils am dritten Montag des Jahres. Ab 2025 wird dieser Tag wieder weiter nach hinten rücken, und es wird zu keiner Überschneidung der Aufbauzeit mit der Neujahreswoche kommen. Im Jahr 2024 allerdings findet das Jahrestreffen demnach vom 15. bis 19. Januar statt. Aufgrund der Erfahrungen aus dem vergangenen Winter musste für den Aufbau der temporären Projekte deshalb zeitnah eine Lösung gefunden werden, die den Tourismusbetrieb besser schützt und die Einschränkungen für die einheimische Bevölkerung während der Auf- und Abbauzeit in einem vertretbaren Rahmen hält.