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Schweiz & Welt

Bereit für das, was kommt

Davoser Zeitung
26.12.2024, 07:00 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Mit dem im Juni dieses Jahres vom Schweizer Stimmvolk angenommenen Stromgesetz kommen einige Änderungen, Verschärfungen und Neuerungen auf die Schweizer Energieversorger zu, so auch auf die EWD AG. Von lediglich 196 Gesetzesartikeln im Jahr 2003 wächst die Anzahl umzusetzender Gesetzesnormen mit diesen Anpassungen auf stolze 2217 Artikel an. «Das ist eine enorme Regulierungsdichte, die wir zu bewältigen haben», so Claude Schweyer, der in der EWD AG für das Regulierungsmanagement zuständig ist und das Personalwesen unter sich hat. «Um uns bestmöglich für diese Herausforderungen aufzustellen, haben wir die Organisationsstruktur angepasst», so Schweyer weiter. Neu wird die IT aufgrund ihrer zunehmenden Bedeutung als Stabsstelle geführt. Alle das Thema Mess- und Anschlusswesen betreffenden Belange werden in der neu geschaffenen, gleichnamigen Abteilung bearbeitet. Ebenfalls eine eigenständige Abteilung mit dem Namen Operational Technology (OT) wird sich im die technischen Kommunikationsverbindungen wie Glasfaserverbindungen, Leitstelle etc. kümmern.

Bereits per 1. April wurde Fabio Bühler zum Bereichsleiter Energie und Vertrieb befördert und zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. An seiner Stelle wird die Abteilung Vertrieb und Marketing künftig von der bisherigen GL-/VR-Assistentin Ramona Blatter geführt. Auf Stufe Bereichsleitung wurde Egon Alber vom Verwaltungsrat zum stellvertretenden Bereichsleiter ernannt. Zum Abteilungsleiter OT wurde Peter Reich befördert, und die Abteilungen Kundendienst und Services werden künftig von Hans­peter Brägger geleitet. Noch offen ist, wer die neue Abteilung Mess- und Anschlusswesen führen wird. Zu stellvertretenden Abteilungsleitenden wurden Lisa Maria Buchli, Roland Sutterlüty, Fabian Vogelbacher, Guido Nagel und Misel Suta befördert. Insbesondere im Bereich Netz sind noch Stellen vakant. Die EWD AG hofft, diese Stellen ebenfalls noch innert nützlicher Frist zu besetzen. «So sind wir parat, für das, was kommt», sagt Claude Schweyer.

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