Netanjahu hält an Sturz der iranischen Führung fest
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel beteuert der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, am Sturz der iranischen Führung festzuhalten. «Wir müssen die Beseitigung des iranischen Regimes vollenden», sagte er laut einer am Abend von seinem Büro verbreiteten Mitteilung. Für Israel sei dies das Wichtigste. Er habe erst am Sonntag wieder mit US-Präsident Donald Trump darüber gesprochen.
Solange die iranische Führung existiere, werde sie versuchen, Atomwaffen herzustellen, sagte Netanjahu. «Der einzige Weg, dies zu verhindern, ist der Sturz dieses Regimes.» Der israelische Regierungschef hatte schon früher einen Machtwechsel im Iran angestrebt. Bei dem Ende Februar von Israel und den USA begonnenen Krieg wurden viele einflussreiche iranische Generäle und Spitzenpolitiker gezielt getötet, zu einem Sturz der Regierung führten die Angriffe aber nicht.
Am 27. Oktober wählen die Menschen in Israel ein neues Parlament. Dabei wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Netanjahu und seinem wichtigsten Herausforderer, dem Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot, erwartet.
Spekulationen über neue Eskalation mit dem Iran
Netanjahu hatte am Dienstag laut israelischen Medienberichten überraschend US-Verteidigungsminister Pete Hegseth getroffen. Das US-Nachrichtenportal «Axios» brachte Hegseths Besuch in Israel mit Spekulationen über eine mögliche erneute Eskalation im Konflikt mit dem Iran in Verbindung.
Katz: mehr als 60 Dörfer im Südlibanon zerstört
Netanjahu sagte weiter, dass Israels Armee in der einseitig eingerichteten «Sicherheitszone» im Südlibanon die gesamte terroristische Infrastruktur der schiitischen Hisbollah zerstört habe.