Eigentlich ist der Nachtloipen Cup keine Neuerfindung, sondern wurde in der Vergangenheit schon einmal durchgeführt. Auf diesen Winter hin hauchten Hitsch Flury und Michi Berger der Langlauf-Rennserie wieder neues Leben ein – nach einer zehnjährigen Pause wohlgemerkt. «Wir haben nun nach der ersten Saison viel gelernt und sind sehr zufrieden», findet Michi Berger im Gespräch mit dieser Zeitung. Denn einfach hatten es die beiden OK-Chefs nicht: Zum einen wurde der Entschluss, den Nachtloipen Cup durchzuführen, eher kurzfristig gefasst. Der Kübliser Berger und der Davoser Flury fanden aber anlässlich ihrer gemeinsamen Arbeit in der Trainingszelle, dass man unbedingt ein solches Angebot auf die Beine stellen wolle. Andererseits hatte man teilweise mit dem wenigen Schnee zu kämpfen. Ursprünglich wäre geplant gewesen, das erste Rennen in Klosters durchzuführen. Dieses musste aber wegen Schneemangels nach Davos verlegt werden. Und auch beim zweiten Rennen gab es eine Änderung: Die Unterlage in Klosters reichte nicht aus, um eine klassische Spur zu präparieren. So musste das Rennen statt als Klassisch- als Skating-Wettkampf durchgeführt werden.
Dennoch sorgte die Abend-Rennserie – mit der man ein winterliches «Pendant» zum Seelauf anbieten wollte – für viele glückliche Gesichter. Unter anderem ist Michi Berger froh, dass rasch viele Sponsoren ihre Unterstützung zugesagt hätten. Einer Austragung im nächsten Winter steht somit kaum mehr was im Weg.
1. Rafael Silvestre, 2. Elia Schenk (Klosters), 3. Nino Ehrensperger, 4. Albert William Rüedi (Klosters), 5. Kilian Ambühl, 6. Fadri Steiger, 7. Henry Campbell Rüedi,8. Elias Colin Carrillo (alle Klosters).