Nach der Olympia-Pause folgt der Quali-Endspurt
Nach der dreiwöchigen Olympia-Pause beginnt am Dienstag in der National League mit einer Vollrunde die letzte Phase der Qualifikation. Im Zentrum steht der Kampf um die Playoff- und Play-in-Plätze.
Sechs Spiele innert knapp zwei Wochen gilt es noch zu bestreiten, ehe feststeht, wer direkt in die Playoffs (1. bis 6.) oder ins Play-in (7. bis 10.) kommt und wer in die Ferien (11. und 12.) oder ins Abstiegs-Playoff (13. und 14.) muss.
Darum geht es für die 14 Klubs der National League im Schlussspurt der Qualifikation noch:
1. Davos (102 Punkte)
Der 31. und bislang letzte Meistertitel des HCD datiert aus dem Jahr 2015, der letzte Qualifikationssieg liegt bereits 15 Jahre zurück. Heuer dürfte den Bündnern Platz 1 nach der Regular Season nicht mehr zu nehmen sein. Bereits mit einem Heimsieg am Dienstag gegen die SCL Tigers würde sich der HCD das Heimrecht für sämtliche Playoff-Runden sichern.
2. Fribourg-Gottéron (88 Punkte)
Die Freiburger verabschiedeten sich mit einer 2:5-Niederlage in Davos in die dreiwöchige Pause. Zuvor hatten sie neun Siege in Folge gefeiert und damit die vorzeitige Playoff-Qualifikation sichergestellt. Mit diesem Polster kann es für das Team von Roger Rönnberg nur das Ziel sein, Rang 2 in der Tabelle zu verteidigen. Damit würde sich Gottéron wie der HCD für die Champions Hockey League der kommenden Saison qualifizieren.
3. Lugano (81 Punkte)
Ein Jahr nach dem bitteren Gang ins Abstiegs-Playoff spielt der HC Lugano die beste Qualifikation seit fünf Jahren. Damals waren die Tessiner das zweitbeste Team, scheiterten dann aber im Viertelfinal an den Lakers. Eine gewonnene Playoff-Serie liegt für den HCL gar acht (!) Jahre zurück. Umso wichtiger wäre ein Platz unter den Top 4, denn das Heimrecht könnte diesmal den Unterschied ausmachen.