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Schweiz und Welt

«Nach dem Spiel war es sehr ruhig in der Kabine»

Südostschweiz
03.07.2021, 13:43 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Keine 24 Stunden nach dem bitteren EM-Aus im Penaltyschiessen kehrten die Schweizer Fussballspieler und der gesamte Staff heute Nachmittag in die Schweiz zurück. Mit dabei auch Teamarzt Martin Maleck. Er ist Chefarzt im Spital in Thusis und begleitete die Schweizer Nati in den letzten Wochen. «Ich freue mich auf Graubünden und auf mein Zuhause. Aber wir wären alle lieber nach London zum nächsten Spiel, anstatt nach Zürich gereist»,  sagt er gegenüber Radio Südostschweiz.

Nicht nur die Spieler, auch der ganze Staff sei nach der Niederlage gegen Spanien sehr enttäuscht gewesen. «Wir hatten das Gefühl nahe dran zu sein, um einen Schritt weiterzugehen und in den Halbfinal zu kommen. Schade, dass es nicht geklappt hat», so Maleck. Nach dem Spiel hätte jeder erst einmal Zeit für sich gebraucht. «Es war sehr ruhig in der Kabine. Erst beim anschliessenden Abendessen seien wieder Gespräche geführt worden.»

Viel Lob für die Schweizer Fans

Lobende Worte findet Teamarzt Maleck für die Stimmung im Stadion und die Unterstützung der Fans zu Hause. Das Gemeinsamkeitsgefühl hätte alle motiviert. «Wir haben versucht diesen Weg gemeinsam zu bestreiten.»

Teamarzt Maleck schaut bereits nach vorne. Als nächstes muss sich die Schweiz für die Fussball-WM 2022 in Katar qualifizieren. Die Leistung der Schweizer Nati lasse Hoffnung auf die Zukunft schliessen, sagt Maleck gegenüber Radio Südostschweiz. «Wir haben gesehen was noch möglich ist.» (kea)

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