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Schweiz & Welt

Weltmeisterin Anina Hutter: «Gehe mit einem guten Gefühl nach Hause»

Roman Michel
11.08.2023, 10:11 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Das Lob kommt von höchster Stelle: «Sie hat ein Superrennen gezeigt und hat einen grossen Anteil an der Goldmedaille», sagte Nino Schurter nach dem Staffelrennen an der Mountainbike-WM in Schottland am Mittwoch. Sie? Das ist Anina Hutter. 18-jährig erst. Bündnerin, wie Schurter. Tatsächlich hatte die Athletin aus Trimmis grossen Anteil an der Schweizer Titelverteidigung. Als zweitletzte Fahrerin im Schweizer Team nahm sie den Rundkurs auf Rang 3 in Angriff – und übergab schliesslich in der Spitzenposition an ihr Idol Schurter. Dieser schwärmt: «Wie sie mit dem Druck umgegangen ist, ist beeindruckend.»

Im Einzelrennen vom Freitag verpasst Hutter die Medaillen. Als Sechste verliert sie rund drei Minuten auf die Siegerzeit. Etwas mehr als eine Minute fehlt auf das Podest. «Ein 6. Platz an einer WM, damit bin ich zufrieden», so die Bündnerin, die im Winter erfolgreich als Langläuferin unterwegs ist. «Das Rennen war sehr streng. In den Aufstiegen habe ich jeweils Zeit verloren.» In den technischen Passagen und in den Abfahrten, die im Voraus speziell trainiert wurden, gelang es Hutter aber immer wieder, Boden gutzumachen. 

«Ich reise nun mit einem sehr guten Gefühl nach Hause», sagt Hutter. «Ich konnte an der WM sehr viele Erfahrungen sammeln.» Erfahrungen. Und ein regenbogenfarbenes Weltmeistertrikot. 

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