Vor Finale im Weltcup: Schurter kann seine Rekorde weiter ausbauen
Ab Freitag steht in Mont Sainte-Anne (CAN) das Weltcupfinale im Short Track und über die olympische Distanz an. Während am Freitag die letzten Short-Track-Rennen der Frauen und Männer auf dem Programm stehen, werden am Sonntag die letzten Weltcups über die olympische Distanz ausgetragen.
Aus Schweizer Sicht haben dabei Alessandra Keller und Nino Schurter beste Chancen auf einen Gesamtweltcupsieg. Die 27-Jährige könnte sich zum zweiten Mal nach 2022 den Sieg im Short Track sichern. Über die olympische Distanz hingegen kann sich der 37-Jährige zum Gesamtweltcupsieger küren – und das zum 9. Mal. Doch von vorne.
Rund 100 Punkte Vorsprung
Seit seinem Debüt im Weltcup 2008 gewann Schurter acht Mal die Gesamtwertung. Mit seinem Sieg im vergangenen Jahr liess er den Franzosen Julien Absalon (sieben Gesamtweltcupsiege) hinter sich. Dies bedeutete Rekord.
Diese Saison gewann Schurter zwei Mal in sieben Rennen. Mit seinem Sieg im Juni in Lenzerheide krönte er sich zudem zum alleinigen Weltcup-Rekordsieger und liess Absalon (33 Weltcupsiege) erneut hinter sich. Seinen 35. Weltcup-Sieg feierte der 37-Jährige dann einen Monat später im italienischen Val di Sole. Er ist der einzige Fahrer, welcher in dieser Saison zwei Mal in dieser Disziplin siegte.
Schurter führt vor dem Weltcupfinal mit 1433 Punkten in der Gesamtwertung – 89 Punkte vor dem Franzosen Jordan Sarrou, 167 Punkte vor Mathias Flückiger und 220 Punkte vor dem Deutschen Luca Schwarzbauer. Sie alle haben theoretisch noch die Möglichkeit, den Gesamtsieg zu holen. Da Sarrou und Schurter keine 100 Punkte trennen, dürfte dieses Duell besonders entscheidend sein.