Bike Revolution in Chur: Sina Frei als einzige Schweizerin auf dem Podest
Es ist eine kleine Machtdemonstration. Die Britin Evie Richards gewinnt die Bike Revolution in Chur überlegen, nimmt ihrer Konkurrenz 1:45 Minuten und mehr ab. Den Grossteil des Rennens absolviert die Weltmeisterin von 2021 allein an der Spitze. Dahinter: eine vierköpfige Verfolgergruppe mit den beiden Schweizerinnen Alessandra Keller und Sina Frei.
Während Keller, amtierende Gesamtweltcupsiegerin, in der letzten der acht Runden abreissen lassen muss, kämpft Frei bis zum Ende um Rang 2. Im Schlusssprint muss die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von Tokyo aber der amtierenden Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot den Vortritt lassen. «Es war ein guter Test vor dem Weltcupstart in einer Woche», so Frei. «Die Strecke durch die Altstadt und die Aussicht waren ziemlich cool.»
Mit Keller (4.), Jolanda Neff (7.) und Nicole Koller (10.) schaffen es drei weitere Schweizerinnen in die Top 10.