Mit Erfahrung, Lockerheit und Mutanfällen zum Ziel
An den Paralympics treten neun Athleten für die Schweiz an. Tom Reulein, Chef de Mission, glaubt an mehrere Medaillen – möglich sollen sie durch Erfahrung, Lockerheit und Mutanfälle werden.
Nur zwei Wochen, nachdem die Olympischen Spiele in Verona offiziell beendet wurden, werden die Paralympics am 6. März in eben diesem Amphitheater in Verona eröffnet. 50 Jahre nach den ersten paralympischen Winterspielen reisen für die Schweiz insgesamt neun Athleten an. Fünf von ihnen nehmen erstmals am grössten Anlass für Para-Sportler teil.
Der Mix aus Routiniers und Rookies
«Unsere Delegation ist klein, aber fein. Es ist eine spannende Mischung aus sehr viel Erfahrung und Newcomern», sagt Tom Reulein, Chef de Mission für Mailand-Cortina. So stehen auf der einen Seite Robin Cuche mit vier Teilnahmen an Paralympics, Théo Gmür und Luca Tavasci mit je drei, und auf der anderen Seite Ueli Rotach, der noch nicht zum Nationalteam gehört, oder auch Emerick Sierro, der erst gerade die Schule abgeschlossen hat.
«Ich glaube, diese Mischung macht es aus», so Reulein, der im gleichen Zug das erfahrene Leitungsteam erwähnt. «Zudem arbeiten wir auch mit anderen Nationen zusammen, im Snowboard zum Beispiel mit den Niederlanden oder im Langlauf mit Deutschland. So können wir viele Perspektiven bieten, das macht es aus.»
Von Leistungsträgern und Wundertüten
Die Schweizer Athleten lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Da wären einmal die Leistungsträger rund um den Sieger der Abfahrtswertung Robin Cuche, den Snowboard-Gesamtweltcupsieger Aron Fahrni und den einzigen Schweizer Medaillengewinner von 2018 und 2022, Théo Gmür.
Dieses Trio weist die grössten Medaillenchancen auf und gehört so auch zu jenen Sportlern, an denen das Ziel von drei Medaillen festgemacht wurde.