Migros Bank schreibt 2025 leicht tieferen Gewinn
Die Migros Bank hat im vergangenen Jahr etwas weniger verdient. Gleichzeitig stieg die Zahl der Kunden und deren Einlagen. Die Bank sieht sich für die neue Strategieperiode bis 2030 in einer starken Position.
Der Geschäftsertrag stieg 2025 um 1,0 Prozent auf 814,4 Millionen Franken, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Die Kosten stiegen hingegen aufgrund von «erheblichen» Investitionen in Beratung, Vertrieb und operationelle Effektivität" überproportional um 3,9 Prozent auf 441,6 Millionen.
Damit habe sich das für Banken wichtige Kosten-Ertrags-Verhältnis auf 52,2 Prozent nach 50,7 Prozent im Vorjahr leicht verschlechtert. Dennoch sei es während der gesamten Strategieperiode 2021–2025 im Zielkorridor geblieben.
Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis sank entsperchend um 1,7 Prozent auf 335,2 Millionen Franken. Unter dem Strich verblieb ein um 2,1 Prozent tieferer Jahresgewinn von 276,2 Millionen. 2023 hatte die Bank ein Rekordergebnis und im darauf folgenden Jahr das zweitbeste Resultat erreicht.
Kundenausleihungen leicht gestiegen
Im wichtigen Zinsengeschäft blieb der Netto-Erfolg in einem herausfordernden Zinsumfeld mit 599,2 Millionen Franken quasi stabil.
Das Kommissionsgeschäft steigerte den Erfolg leicht (+2,4% auf 128,1 Mio). Dies sei der positiven Entwicklung im Anlagebereich zurückzuführen. So habe sich der Depotbestand um 8,8 Prozent auf 18,3 Milliarden erhöht. Auch der Erfolg im Handelsgeschäft nahm zu (+3,6% auf 76,5 Mio).
Die Kundenausleihungen – inklusive Privatkredite, Leasing und weitere Forderungen – legten weiter zu und liessen damit die Marke von 50 Milliarden Franken weiter hinter sich. Konkret stiegen sie auf 51,5 Milliarden (+1,9%) per Ende Jahr.