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Schweiz & Welt

Die Bündner Schulkarte aus dem Jahr 2000 hat ausgedient

Südostschweiz
24.02.2023, 09:50 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Der Blick in die Bündner Schulen und auch über die Kantonsgrenze hinaus hat gezeigt, dass eine gedruckte Karte für die 5. und 6. Klasse der Primarstufe weiterhin ihre Berechtigung hat. Heute werden im Unterricht gedruckte und digitale Karten parallel verwendet. Nun ist eine neue Schulkarte erschienen, wie die Regierung am Freitag mitteilt. Die neue Schulkarte löst ihre Vorgängerin aus dem Jahr 2000 ab. Während sich die aktualisierte Kartenseite ähnlich präsentiert, wurde die Rückseite neu konzipiert und grafisch zeitgemäss aufbereitet. Ausserdem wurde bei der neuen Schulkarte auf die Integration eines Satellitenfotos von Graubünden verzichtet, da diese Darstellungen in der Regel online betrachtet werden, wie es weiter heisst.

Vielfältige Informationen zum Kanton

Eine Projektgruppe aus unterrichtenden Lehrpersonen der Primarstufe habe die Inhalte der Kartenrückseite konzipiert. Bewährte Elemente der bisherigen Schulkarte, wie die «Tourismuskarte» im Massstab 1:400 000, die Karte der Verkehrswege, die Entwässerungskarte oder auch Informationen zu den Drei Bünden wurden beibehalten, wie die Regierung schreibt. Veraltete Statistiken mussten grafisch modern aufbereiteten Zahlen und Fakten zu Graubünden weichen. Statt eines grossen Satellitenfotos zeigen mehrere kleinere Fotos wichtige Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten Graubündens. Auch der Mehrsprachigkeit wurde Beachtung geschenkt: Eine separate Karte orientiert über die vielfältige Situation der Schulsprachen und es finden sich über die Karte verteilt weitere Informationen in allen drei Kantonssprachen.

Fotowettbewerb für das Titelbild

Das Titelbild der Karte und eine Landschaftsaufnahme aus dem Puschlav wurde mittels eines Wettbewerbs unter den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse der Primarstufe ermittelt. Das Siegerfoto reichte Clarissa Paganini aus der Schule Rodels ein. Sie durfte am Mittwoch von Regierungsrat Jon Domenic Parolini anlässlich der Vernissage als Preis einen Bücherbon entgegennehmen. (red)

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