Marc Marquez auf Rekordjagd
Marc Marquez strebt in der am Wochenende in Thailand startenden MotoGP-Saison seinen achten WM-Titel in der Königsklasse – und damit den Rekord – an. Es scheint, dass er sich nur selber schlagen kann.
Wer soll Marc Marquez vom Thron stossen? Wenig deutet darauf hin, dass der spanische Star auf der Ducati seinen WM-Titel nicht verteidigen kann. Im letzten Jahr zog er mit der Legende Valentino Rossi gleich, nun will er zum Rekordhalter Giacomo Agostini (acht WM-Titel in der 500cc-Klasse von 1966 bis 1975) aufschliessen.
Da sich am Reglement vor der grossen Reform 2027 nicht viel geändert hat, dürfte Ducati genau so überlegen sein wie in der letzten Saison, als der Rennstall aus Bologna 17 von 22 Grands Prix gewann. Marquez stand bereits fünf Rennen vor Schluss als Weltmeister fest, sechs Jahre nach dem zuvor letzten. Eine Woche später stürzte der 33-jährige Katalane in Indonesien, verletzte sich an der Schulter und musste seine Saison beenden.
Virus als Grund für Trainingsstürze
Stürze begleiteten Marquez auch bei den Tests am letzten Wochenende auf dem Circuit von Buriram, sie könnten die grösste Gefahr für einen weiteren Triumph sein. Allzu grosse Sorgen macht er sich aber nicht. «Ich bin mehrere Male gestürzt, aber das hat nichts mit dem Motorrad zu tun», versichert Marquez. Vielmehr sei er durch ein Virus geschwächt gewesen. «Es war ein Mangel an Konzentration.» Die Ducati mache einen guten Eindruck. «Das Potenzial ist da, es ist das Ziel, dass wir um den Titel mitfahren», zeigt sich der siebenfache Weltmeister zuversichtlich.
Nach einer eigentlichen Sturzserie 2020 kämpfte Marquez lange mit den Folgen der gravierenden Verletzungen, vor allem in der Schulter und im Oberarm. Vom Sturz im letzten Herbst habe er sich aber vollständig erholt, betont der Spanier.