Lukmanier wieder offen – weitere Sprengungen nötig
Die Bohr- und Säuberungsarbeiten laufen gemäss Mitteilung des Tiefbauamts Graubünden auf Hochtouren. Dies nachdem sich am vorletzten Sonntag rund 150 Kubikmeter Felsmasse lösten und kurz vor der Passhöhe auf die Lukmanierstrasse stürzten. Weil sich oberhalb der Strasse weiterhin absturzgefährdete Felsplatten befanden, war die Strasse bis heute Donnerstag gesperrt. Nun kann die Strasse im Bereich des Felssturzes wieder einseitig befahren werden.
In den letzten Tagen seien Spreng- und Felssäuberungsarbeiten durchgeführt worden, schreibt das Tiefbauamt. Ein erster Teil der noch instabilen Felsmassen, rund 400 Kubikmeter Gestein, sei am Montag sprengtechnisch entfernt worden. Die Messungen der letzten Tage hätten nun allerdings gezeigt, dass ein weiteres Felspaket von rund 500 Kubikmetern ebenfalls absturzgefährdet sei. Das Tiefbauamt überwacht gemäss eigenen Angaben die betroffene Stelle und will das Gestein in den nächsten Wochen ebenfalls entfernen. Entsprechende Arbeiten seien bereits im Gange. (jas)