Lonza will wachsen und noch profitabler werden
Lonza will nach Abschluss der Transformation zu einem fokussierten Pharmazulieferer noch profitabler werden. Die Basler haben am Mittwoch im Vorfeld eines Investorentages ihre neuen finanziellen Ziele vorgestellt.
Der am sogenannten «Kern-EBITDA» gemessene Betriebsgewinn soll auch in Zukunft schneller wachsen als der Umsatz, erklärte Lonza in einem Communiqué. Konkret strebt das Unternehmen in der mittleren Frist ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum von 10 bis 13 Prozent zu konstanten Wechselkursen an.
Der Betriebsgewinn-Marge soll gleichzeitig in den hohen 30er-Prozentbereich steigen. Zum Vergleich: In 2026 erwartet Lonza eine Marge von 33 bis 34 Prozent und das bei einem in Lokalwährungen gerechneten Umsatzwachstum von 11 bis 12 Prozent.
Mehr Klarheit bei mittelfristigen Zielen
Lonza hat sein Wachstumsversprechen nicht grundsätzlich verändert, aber konkretisiert. Nach dem bisherigen Modell strebte das Unternehmen ebenfalls ein organisches Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich an. Dabei sollte der Betriebsgewinn schneller als die Verkäufe zulegen.
Neu formuliert Lonza auch konkrete Ambitionen für die Kapitalrendite und die Cashflow-Generierung. So nimmt Lonza etwa die Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) sowie eine weitere Verbesserung der Cashflow-Generierung ausdrücklich in das mittelfristige Finanzmodell auf.
Demnach soll der ROIC das Zwei- bis Dreifache der gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) erreichen. Und der Investitionsaufwand soll weiterhin im mittleren bis hohen Zehner-Prozentbereich des Umsatzes schwanken.