Linda Zaugg, SP
Nachhaltig und fair in die Zukunft
Die Forscherin Linda Zaugg wohnt mit ihrer Familie in Davos Dorf und arbeitet beim Schnee- und Lawinenforschungsinstitut. Seit über einem Jahr bringt sich die 35-jährige engagiert im Grossen Landrat von Davos ein und kandidiert nun als Grossrätin auf der Liste 1 für Klima und Fortschritt.
«Die Arbeit im Davoser Parlament zugunsten unserer Bevölkerung bereitet mir grosse Freude. Mit meiner Kandidatur als Grossrätin möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass Graubünden den Aufwind der letzten Jahre fortsetzt. Speziell wichtig ist dabei aber, dass endlich mehr Engagement für unsere Familien erfolgt. Für viele Familien wurde es enorm schwierig, den Lebensunterhalt zu finanzieren. Das liegt einerseits an hohen Wohnpreisen in vielen Tourismusorten. Da braucht es dringend mehr günstigeren Wohnraum.
Wir brauchen aber vor allem auch endlich mehr bezahlbare und flexiblere Kita-Plätze. Die Schweiz und Graubünden hinken da im internationalen Vergleich sehr weit hinten nach. Wir müssen Gas geben, wenn wir weiterhin auf gute Fachkräfte zählen wollen. Es wird zurecht nicht mehr akzeptiert, dass Frauen nicht arbeiten können, weil die Kita zu teuer ist und sie deshalb ihre berufliche Laufbahn nicht weiterführen können.
Wichtig ist mir auch ein zukunftsgerichteter Klimaschutz. Wir müssen die Hürden für klimabewusste Entscheide für die Bevölkerung und für Unternehmen weiter senken. Graubünden ist ein Kanton mit viel Sonne und Wasser. Damit wir schneller wegkommen von fossilen Energieträgern, braucht es mehr Investitionen in erneuerbaren Energien wie Wasser- und Solarenergie.
Der Kanton muss aber auch in Forschung und Bildung investieren. Das ist gerade für den Forschungsplatz Davos sehr wichtig. Denn wir halten dadurch gute Arbeitsplätze, können einen hohen Bildungsstatus beibehalten und eine frühe Sprachförderung ausbauen.»