Liebe Davoser, so stimmt Ihr richtig ab
Die Zersiedelungsinitiative hat am Wochenende nicht viele Leute an die Urnen bewegt. Kantonsweit betrug die Stimmbeteiligung 32,5 Prozent. Prozentual am meisten Stimmberechtigte gingen in Madulain (51,4 Prozent) an die Urne. Am wenigsten waren es in Cama (18,8 Prozent).
In Davos sind 6882 Einwohner stimmberechtigt. Neben der Zersiedelungsinitiative stand zudem ein neues Mitglied für den Grossen Landrat zur Wahl. Doch auch das lockte nicht viele Davoser an eine der drei aufgestellten Urnen: 2026 Einwohner gaben ihre Stimme ab – oder sie stimmten im Vorfeld schriftlich ab (29,4 Prozent). Davon waren jedoch zwölf Stimmzettel leer und deren 14 ungültig.
Auch ein Strich ist ungültig
Sechs Personen stimmten in Davos brieflich ab, vergassen aber, den Stimmrechtsausweis zu unterschreiben, teilt die Gemeinde Davos mit. Damit waren alle Stimmabgaben der betroffenen Person ungültig.
Damit aber nicht genug, liebe Davoser: Auch wer den Stimm- oder Wahlzettel durchstreicht, und damit weder jemanden wählt, noch Ja oder Nein zu einer Sachvorlage sagt, muss den Stimmrechtsausweis unterschreiben. Ansonsten sind die Stimmen ungültig.
«Lieber eine Frau»
Und: Viele Stimmberechtigte machen immer wieder einen Strich auf den Stimm- oder Wahlzettel, wenn sie auf eine Entscheidung verzichten wollen. Gemäss kantonaler Vorgabe ist aber nur ein leerer Stimm- beziehungsweise Wahlzettel auch wirklich als «leer» zu zählen. Ist ein Strich drauf, zählt der Zettel als ungültig.