Tipps von Weltcup-Athletinnen: Das solltest du beim Rollski-Training beachten
Noch ein paar Wochen. Dann hat das Warten ein Ende. Dank den Snowfarm-Projekten gehts etwa in Davos und Lenzerheide schon bald wieder auf die Langlauf-Loipe. Höchste Zeit für den Feinschliff auf den Rollski. Denn: Die Einheiten auf den beiden Latten sind aufgrund des ähnlichen Bewegungsablaufs, das effektivste Training für Langläuferinnen und Langläufer. Profis spulen im Sommer Kilometer um Kilometer auf den Rollski ab, gerade in der letzten Phase der Vorbereitung bevor es wieder auf den Schnee geht.
Darunter auch: Die Bündner Swiss-Ski-Athletinnen Alina Meier, Nadja Kälin und Désirée Steiner, die sich derzeit in ihrer Heimat auf die neue Weltcupsaison vorbereiten. Bei der Wahl der Trainingsstrecken gibt es einige Regeln zu beachten.
Nadja Kälin sagt, wie man die beste Trainingsstrecke findet.
Eine sorgfältige Streckenwahl ist wichtig. «Es lohnt sich, die Route Voraus zu studieren und auch eine allfällige Rückreise zu organisieren», so Nadja Kälin. Da Rollskis keine Bremsen haben, sollte man flache oder ansteigende Strassen bevorzugen. Wohin also? Alina Meier verrät hat zwei Geheimtipps. Und eine Empfehlung für Anfängerinnen und Anfänger.
Alina Meier über ihre Lieblingsrouten auf den Rollski.
Gewusst? Wie im Schnee gibt es auch auf dem Teer zwei Disziplinen: klassisch und Skating. Während die Bewegung beim Skating auf den Rollski quasi identisch ist zu jener im Schnee, lässt sich das Klassisch-Laufen nicht ganz simulieren. Der Grund: Der Widerstand der Rollen.
Alina Meier erklärt die Unterschiede zwischen Rollski und Langlauf.
A propos Unterschiede: Solche gibt es auch bei der Ausrüstung. Zwar lässt sich auf Rollski in Langlaufschuhen trainieren. Die Stöcke haben allerdings einen kleinen aber sinnvollen Unterschied. Der Grund: der harte Asphalt.
Désirée Steiner über die Rollski-Ausrüstung.