Kym unterliegt Tsitsipas unglücklich, Stricker muss nachsitzen
Jérôme Kym scheidet am ATP-250-Turnier in Gstaad im Achtelfinal aus. Der Schweizer unterliegt dem Griechen Stefanos Tsitsipas in drei Sätzen. Dominic Stricker kommt das Wetter in die Quere.
Am Mittwoch hatte die Achtelfinal-Partie zwischen Kym (ATP 186) und Tsitsipas (ATP 85) im dritten Satz beim Stand von 5:5 wegen einbrechender Dunkelheit unterbrochen werden müssen. Am Donnerstag erwischte Kym den besseren Restart. Hatte sich der 23-jährige Aargauer am Mittwoch während mehr als zwei Stunden keine einzige Breakmöglichkeit erspielt, schuf er sich am Tag darauf im einzigen Aufschlagspiel des Griechen gleich dreimal die Möglichkeit, der einstigen Weltnummer 3 den Service abzunehmen. Ein Break wollte ihm auf dem Sandplatz im Berner Oberland jedoch nicht gelingen.
Kym nahe an der Überraschung
Da Kym bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen liess, musste das Tiebreak über den Ausgang der Partie entscheiden. Und dort unterlief dem Schweizer, der durch eine Wildcard ins Turnier gerutscht war, beim Stand von 5:5 der entscheidende Fehler. Tsitsipas, mittlerweile auf Platz 85 der Weltrangliste abgerutscht, liess sich die Chance nicht nehmen und verwertete nach 18 Minuten und einer Gesamtspielzeit von 2:30 Stunden seinen ersten Matchball zum 6:4, 6:7 (2:7), 7:6 (7:5).
So verpasste Kym den Coup aus dem Vorjahr, als er im Saanenland zum bisher einzigen Mal den Vorstoss in die Viertelfinals geschafft hatte. Tsitsipas trifft dort auf den als Nummer 4 gesetzten Franzosen Arthur Rinderknech (ATP 28).
In der 2. Runde griff mit Casper Ruud (ATP 13) ein zweifacher Turniersieger und einer der grossen Favoriten auf den Titel ins Geschehen ein. Der Norweger bekundete mit Wawrinka-Bezwinger Jaime Faria (ATP 92) Mühe, setzte sich gegen den Portugiesen aber in drei Sätzen durch und bekommt es nun im Viertelfinal mit dem als Nummer 6 gesetzten Argentinier Juan Manuel Cerundolo zu tun.
Stricker mit Kurzauftritt