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Schweiz und Welt

Kolumbien trotz Reisestrapazen optimistisch

Agentur sda
07.07.2026, 04:22 Uhr

Die weiten Reisen sind beim kolumbianischen Nationalteam ein Thema. Trainer Nestor Lorenzo misst den Strapazen zwar Bedeutung bei, will sie jedoch nicht als Ausrede gelten lassen.

Nach den Gruppenspielen in Mexiko und Miami sowie dem Sechzehntelfinal in Kansas City sind die «Cafeteros» nach Vancouver an die Westküste Nordamerikas weitergereist. «Nicht nur die Reisen sind schwierig, sondern auch die Wechsel der Zeitzonen, des Wetters, der Luftfeuchtigkeit und der Höhenlage», sagte Lorenzo am Montag an der Medienkonferenz vor der Partie.

Der 60-jährige Argentinier, der Kolumbien seit 2022 betreut, blieb dennoch pragmatisch. «Das hätte jede Mannschaft treffen können. Diesmal trifft es uns. Wir versuchen, die Situation zu akzeptieren», sagte er.

Zuletzt hatten mehrere Spieler sowie Mitglieder des Staffs grippeähnliche Symptome gezeigt. Dass Captain James Rodriguez im Sechzehntelfinal gegen Ghana zur Pause ausgewechselt wurde, hing wohl damit zusammen. Lorenzo erklärte jedoch, seine Mannschaft habe sich inzwischen gut erholt.

Den kommenden Gegner schätzt der ehemalige argentinische Nationalverteidiger (134 Länderspiele) als erfahren ein. «Die Schweiz ist eine gut organisierte Mannschaft, die gut angreift und gut verteidigt. Ihre Spieler stehen bei grossen europäischen Klubs unter Vertrag, und ihr Nationaltrainer ist seit fünf Jahren im Amt. Das spricht für ihre Erfahrung», sagte Lorenzo.

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