Königspython in Trimmiser Badesee
Der für Trimmis zuständige Wildhüter René Gadient bestätige gegenüber «20 Minuten», dass in einem Badesee im Ort eine Königspython gefunden wurde. Das Tier war tot, wie Gadient am Mittwoch vor Ort feststellte.
Um was für eine Art Schlange es sich handelte, konnte Gadient nicht sagen. Gegenüber dem Portal sagte er, dass das Tier mehr als ein Meter lang war: «Es war sicherlich keine einheimische Schlange. Die einheimischen Arten kenne ich in meinem Beruf», so Gadient weiter.
Kadaver entsorgt
Eine Schlangenexpertin bestätige den Verdacht des Finders der Schlange. Es handelt sich um eine Königspython. Diese würden sich aber eigentlich nicht im Wasser aufhalten.
Der Wildhüter war am Samstag für «suedostschweiz.ch» nicht erreichbar. Laut Bericht nahm er die Schlange mit, fotografierte sie für die Akten und entsorgte den Kadaver. Königspythone kommen ursprünglich aus Afrika. In der Schweiz benötigt man für die Haltung einer solchen Schlange keine Bewilligung.
Ungiftige Schlange
Königspythone sind Würgeschlangen, ungiftig und gelten nicht als angriffslustig. Sie sind nur nachtaktiv und ernähren sich von Nagetieren und anderen Säugern. Zumindest für Erwachsene bedeutet diese Schlangenart keinerlei Gefahr.
Was aber laut Gadient nicht geht, ist, solche exotische Tiere auszusetzen: «Neben der geringen Lebenserwartung der Exoten geht es auch darum, dass die Tiere eine Gefahr für die hiesige Fauna darstellen.» (phw)