Schweiz und Welt
Kirchensteuer soll bleiben
Kirchliches Engagement habe im Glarnerland eine lange und wirkungsvolle Tradition steht in der Mitteilung. Diese gehe weit über den Besuch des Sonntagsgottesdienstes hinaus: «Die Kirchen nehmen viele Aufgaben wahr; manches geschieht im Stillen. In Ergänzung zu staatlicher Unterstützung sind aber gerade solch kleine Zeichen von grosser Bedeutung.»
Kirchensteuern würden auch für soziales und kulturelles Leben verwendet, was wie folgt aufgelistet wird:
- Die Kirchen sind da, wenn Menschen nicht mehr weiter wissen oder einsam sind. Und sie bieten Raum für kulturelle Veranstaltungen.
- Die Kirchgemeinden engagieren sich in den Bereichen Seelsorge und Beratung. Sie begleiten und beraten Menschen in Krisensituationen.
- Freiwillige bieten Aktivitäten für Jugendliche, nehmen sich Zeit für die Altersarbeit und leisten Integrationsarbeit für Flüchtlinge und Migranten.
- Die Kirchgemeinden besitzen Gebäude wie Kirchen, Kirchgemeinde- und Pfarrhäuser, die oft unter Heimatschutz stehen. Dafür werden beträchtliche Mittel benötigt.
- Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen sowie kirchliche Handlungen sind zentrale Aktivitäten im kirchlichen Leben. Sie bilden das Fundament der beiden Landeskirchen.
- Viel Raum nimmt auch die Kultur in der Kirche ein, sei es in Form von Orgel- und Instrumentalkonzerten, Chorkonzerten, Filmen oder Vorträgen.
- Ganz persönlich und individuell begleiten die Schuldenberatung Glarnerland, der ALO-Job und -Treff Ratsuchende in schwierigen Situationen.
Wichtig sei zudem die Vernetzung mit verschiedenen lokalen Organisationen wie der Pro Senectute und so weiter. Um all diese Aufgaben wahrnehmen zu können, seien die Kirchen auch auf die Steuergelder der juristischen Personen angewiesen. (eing)
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