Kein Glanz, aber drei weitere Punkte für die Schweiz
Die Schweiz gewinnt auch ihr viertes Spiel in der Nations League. Gegen Nordmazedonien tut sich das Team von Murat Yakin jedoch unerwartet schwer. Am Ende resultiert in Luzern dennoch ein 3:0.
Die Schweiz ging als grosser Favorit in die Partie gegen Nordmazedonien. Erwartet wurde nichts anderes als ein klarer Sieg. Einerseits präsentierte sich das Team von Murat Yakin in den vergangenen Spielen trotz zahlreicher Abwesender sehr stilsicher. Andererseits reisten die Gäste mit wenig Selbstvertrauen an. In den bisher sieben Spielen dieses Jahres hatten die Nordmazedonier noch nie getroffen.
Doch die insgesamt fünf Wechsel in der Startelf, die Yakin gegenüber der Partie gegen Slowenien vorgenommen hatte, taten dem Schweizer Spiel nicht gut. Was in den vorangegangenen Spielen so leichtfüssig von der Hand ging, entpuppte sich auf dem schwierig zu bespielenden Untergrund in Luzern als mühsamer Kraftakt. Es fehlte die ordnende Hand von Ardon Jashari, es fehlte das kreative Element in Person von Johan Manzambi.
Ein Geschenk löst den Knoten
Der Favorit tat sich schwer im Spielaufbau und beim Kreieren von Chancen. Sinnbildlich bedurfte es einer Einladung der Gäste, um den Knoten kurz vor der Pause zu lösen. Innenverteidiger Visar Musliu verschätzte sich bei einem Pass von Ezgjan Alioski. Fabian Rieder ging dazwischen und erzielte im 37. Länderspiel seinen zweiten Treffer. Es war ein guter Lohn für die Schweiz.
Erst nach dem Seitenwechsel und den Einwechslungen von Jashari und Manzambi zeigten sich die Schweizer verbessert. Doch das Heimteam sündigte insbesondere in den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gleich mehrfach im Abschluss.