Katholische Kirchgemeinde Albula blickt optimistisch nach vorne
Die Mitglieder, des im vergangenen August neu gewählten Vorstandes, trafen sich kürzlich für einen Austausch. 27 Vertreter der Pfarreien Bergün, Filisur, Schmitten, Alvaneu, Surava, Tiefencastel, Alvaschein, Mon und Stierva kamen. Sie gehören nach der Fusion alle zur neuen katholischen Kirchgemeinde Albula.
Kirchgemeindepräsidentin Adelheid Holwegler berichtete über den plötzlichen Weggang von Vikar Philipp Isenegger, der die Kirchgemeinde nach kurzer Probezeit auf eigenen Wunsch verliess, und dankte den Priestern im Dekanat, die unter Koordination des Dekans Pfarrer Kurt Susak aus Davos bis dato die Gottesdienste im Tal in Zusatzarbeit übernommen haben. Ferner wurde Pfarradministrator Paul Schlienger gratuliert, der vom Bischof zum nichtresidierenden Domherr ernannt wurde.
Im vergangenen Jahr sorgte ein Entscheid des Bischöflichen Ordinariats in Chur für Unruhe in der Kirchgemeinde Albula. Bischof Vitus Huonder löste eine Gemeinschaft in Schmitten per bischöflichem Dekret auf, nachdem die Patres der Benediktinerkongregation in Beuron durch deren Erzabt Tutilo Burger nach fünf Jahren einer Auszeit in Graubünden ordnungsgemäss in ihr Heimatkloster zurückgerufen wurden. Da sie dem, trotz wiederholter Aufforderung, nicht nachkommen wollten, ergab sich ein kirchenrechtlicher Konflikt. Letztlich löste sich die Gemeinschaft «Quell des Lebens» auf. Daraufhin formierte sich die Kirchgemeinde Albulatal personell neu. (so)