Kantonsregierungen fordern neue Strassenprojekte
Am Montag reiste eine Delegation von neun Ostschweizer Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertretern nach Bern zum Austausch mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Wie der Kanton Glarus mitteilt, war ein zentrales Thema die einzelnen Projekte des Strategischen Entwicklungsprogramms zu den Nationalstrassen.
Ländliche Regionen sollen attraktiv bleiben
Wie es heisst, sind die Ostschweizer Kantonsregierungen mit der Stossrichtung des Strategischen Entwicklungsprogramms nicht einverstanden. Geht es nach dem Bund, fänden die Investitionen künftig primär in den Zentren und Agglomerationen statt. Mehrere Ostschweizer Vorhaben seien nicht einmal im Realisierungshorizont 2040 des Programms erwähnt.
Die Strassen nehmen in ländlich geprägten Raumstrukturen eine zentrale Funktion ein.»
Zitiert aus Medienmitteilung, Kanton Glarus
Die Delegation unterstrich bei ihrem Besuch, dass die Erreichbarkeit der mittelstädtischen Agglomerationen und der Randregionen mit einer bedürfnisgerechten Ausgestaltung der Nationalstrassen von grosser Bedeutung sei. In ländlich geprägten Raumstrukturen wie in der Ostschweiz nähmen die Strassen und insbesondere die Nationalstrassen eine zentrale Funktion ein, damit alle Regionen als Wohn- und Wirtschaftsstandorte attraktiv bleiben und an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes teilhaben können.
Das Strategische Entwicklungsprogramm der Nationalstrassen soll also neu auch Projekte aus Graubünden und Glarus abbilden und so die Probleme vor Ort lösen. In Graubünden soll es eine Ortsumfahrung Bivio und Cunter/Savognin geben. Im Kanton Glarus seien mehrere Umfahrungen geplant. (red)