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Schweiz und Welt

Kanton will Verkehrsknotenpunkt entlasten

Südostschweiz
28.01.2022, 04:30 Uhr
heute um 11:31 Uhr

Die Bündner Regierung will einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Engadin sanieren. Dafür genehmigt sie das Auflageprojekt für die Korrektion und die Lärmsanierung der Engadinerstrasse beim Kreisel Silvaplana Mitte. Das geht aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervor.

Der Kreisel Silvaplana Mitte verbindet mit der Engadinerstrasse und der Malojastrasse zwei wichtige Verkehrsachsen des Engadins. Diese sei nicht nur für den Tourismus von Italien her von Bedeutung, sondern auch für den Gütertransport sowie für italienische Grenzgänger. 

Kreisel ist in die Jahre gekommen

Der Kreisel wurde ursprünglich vor rund 25 Jahren als vorübergehender Verkehrsknoten erstellt. In dieser Form besteht er bis heute. Er habe sich in seiner Funktion bezüglich Verkehrsfluss und Sicherheit grundsätzlich bewährt, so der Kanton. Allerdings genüge die provisorische Ausgestaltung des Kreisels in technischer Hinsicht den aktuellen Anforderungen nicht mehr.

Aus diesem Grund müssen der Kreisel sowie die Anschlussstrecken saniert werden. Vorgesehen seien ein Neubau des Kreisels und die Korrektion der Anschlussstrecken. Die Kreiselgestaltung sei jedoch Sache der Gemeinde. Weiter werde der alte Strassenbelag mit dem üblicherweise im Kanton Graubünden vorgesehenen Standardbelag ersetzt. Betroffen ist ein Strassenabschnitt mit einer Gesamtlänge von 280 Metern. Wie es weiter heisst, wurde für diesen Bereich zudem ein Lärmsanierungsprojekt erarbeitet.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen 3,52 Millionen Franken. Gemäss der Mitteilung gehen davon – vorbehaltlich der Subventionierung durch den Kanton – 950'000 Franken zu Lasten der Gemeinde Silvaplana für die Errichtung der behindertengerechten Bushaltebuchten samt Gehwegen. (jac)

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