Kanton will Potenzial der Berggebiete fördern
Der Kanton Graubünden will das wirtschaftliche Potenzial in besonders peripheren Berggebieten fördern. Dafür wurde das «Berggebietsprogramm 2020–2023» ins Leben gerufen, wie es in einer Mitteilung heisst.
3,4 Millionen für Arbeitsplätze und mehr
Das Programm sieht vor, in Berggebietskantonen zum einen die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu stärken. Zum anderen sollen Arbeitsplätze geschaffen und die Wertschöpfung gesteigert werden. Ebenfalls will der Kanton durch diese neuen Massnahmen auch Erfahrungen sammeln, um die Regionalpolitik weiterzuentwickeln. Insgesamt stehen für das Projekt 3,4 Millionen Franken zu Verfügung. Davon gehen gemäss Mitteilung 70 Prozent zulasten des Bundes. 30 Prozent trägt der Kanton Graubünden, wie es weiter heisst.
Zusätzliches Geld für kleinere Infrastrukturen
Ausserdem sieht das «Berggebietsprogramm 2020–2023» die Förderung kleinerer Infrastrukturen mit regionaler Ausstrahlung vor. Die Kosten dafür sollen mit A-Fonds-Perdu-Beiträgen, gedeckt werden. Darunter versteht man Beiträge, für welche die öffentliche Hand von vornherein keine Rückzahlung will. Ebenfalls zusätzliche Mittel gebe es für Vorleistungen. Damit sind alle Abklärungen gemeint, die zur Umsetzung von Ideen wichtig sind, sowie die Bildung von Trägerschaften. Weiter heisst es, mit Risikobeiträgen könnten zudem innovative Kleinprojekte unterstützt werden. (paa)