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Schweiz und Welt

Kanton setzt ein Zeichen für den Forschungsstandort

Davoser Zeitung
14.04.2022, 11:32 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Die Regierung gewährt der Kühne Real Estate AG für die Realisierung eines neuen Forschungsgebäudes auf dem Areal der Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang einen Kantonsbeitrag in der Höhe von maximal 3,2 Millionen Franken. Die Gesamtkosten des Projekts «Realisierung Forschungsgebäude II» sind mit 19,95 Millionen Franken veranschlagt. Die Zahlung des Kantonsbeitrags erfolgt auf Basis der gesetzlichen Grundlage «systemrelevante Infrastrukturen». Auch die Gemeinde Davos beteiligt sich mit 650 000 Franken an der Finanzierung des Projekts.

Mit dem neuen Forschungsgebäude macht der Medizincampus Davos einen weiteren Schritt in Richtung eines bedeutenden internationalen Kompetenzzentrums für medizinische Forschung und Ausbildung. Die bestehende, intensive Zusammenarbeit zwischen Klinik, Forschung und Ausbildung auf dem Areal der Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang wird damit weiter gestärkt und vertieft. Ausserdem werden die klinischen und wissenschaftlichen Aktivitäten am Forschungsplatz Davos dank des Engagements der Kühne-Gruppe langfristig gewährleistet. Mit diesem Vorhaben wird die Attraktivität, die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationsfähigkeit der Region Prättigau/Davos und des gesamten Kantons Graubünden erhöht sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze begünstigt. Durch die neue Infrastruktur sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre mindestens 45 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze auf dem Areal entstehen. (staka)

Auch der Grosse Landrat wird an seiner Sitzung vom 28.April über einen Gemeindebeitrag zugunsten des Medizincampus beraten. Über die genauen Pläne berichtet die DZ demnächst.

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