Geflüchtete dürfen zukünftig an der Fachhochschule Graubünden studieren
Gemäss Mitteilung vom Donnerstag hat die Bündner Regierung beschlossen, ein neues Brückenangebot für Geflüchtete zu unterstützen. Mit dem Projekt solle die Ausbildungs- und Arbeitsmarktfähigkeit für Personen mit einem Aufenthaltsstatus N, F, B oder S in Graubünden verbessert werden.
So dürfen in Zukunft Personen mit einem Aufenthaltsstatus, die sich für ein Hochschulstudium qualifizieren und in Graubünden wohnen, an der Fachhochschule Graubünden (FHGR) studieren. Die Anfragen von geflüchteten Personen haben sich laut Mitteilung in der letzten Zeit bei der FHGR gehäuft. Daher haben die Fachstelle Integration des Amts für Migration und Zivilrecht sowie die FHGR das Brückenangebot geschaffen.
Das Brückenangebot ersetzt nicht das klassische Bachelorstudium, sondern gibt qualifizierten Geflüchteten die Chance, sich dafür vorzubereiten. Daher können die Teilnehmenden nach Bestehen dieses Angebots daraufhin in einen Bachelorstudiengang an der FHGR starten.
Zugang zu Bachelorstudiengang möglich
Im Rahmen des Projekts werden die Studiengänge Bauingenieurwesen, Computational and Data Science, Information Science, Mobile Robotics, Photonics und Tourismus angeboten. Das Angebot bereitet die Teilnehmenden auf ein Bachelorstudium an der FHGR vor und integriert sie idealerweise in ein Praktikum in einem Unternehmen der Region.
Zusätzlich zu den Modulen des gewählten Studiengangs besuchen die Studierenden einen Deutschkurs oder ein Unterstützungsmodul in Mathematik. Bei einem erfolgreichen Bestehen der Module seien die Studierenden zu einem Bachelorstudiengang befähigt.