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Schweiz & Welt

Jugendparteien hoffen auf mehr Nachhaltigkeit

Corinne Raguth Tscharner
10.01.2019, 04:30 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Seit 2007 finden in Graubünden im Drei-Jahres-Turnus Jugendsessionen statt, bei denen Jugendliche, nach dem Vorbild der Sessionen des Grossen Rates, diskutieren und ihre Anliegen und Forderungen einbringen können. «Bis anhin blieb der grosse Durchbruch irgendeiner Forderung jedoch aus», sagt Nicola Stocker, OK-Präsident der Jugendsession Graubünden 2019. Das sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass sich das jeweilige OK nach einer Jugendsession jedes Mal wieder aufgelöst habe. «Dadurch hat sich anschliessend niemand so recht für die eingereichten Forderungen verantwortlich gefühlt.»

Damit sich das ändert, hat das Organisationskomitee der Jungendsession Graubünden 2019 zusammen mit den darin vertretenen Jugendparteien beschlossen, einen ständigen Trägerverein zu gründen. «So möchten wir die Jugendsession und den Wissenstransfer professionalisieren», erklärt Stocker. Es sei wichtig ein nachhaltiges Fundament zu haben, um die Partizipation der Jugendlichen in der Politik zu fördern.  

Erfahrungen und wissen bündeln

Offiziell wird der Trägerverein nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit am Samstag, 19. Januar, gegründet. Der Hauptvorteil einer solchen Organisation sei, dass die Jugendsession ein festes Organisationskomitee bekomme und damit die Erfahrungen und das Know-how bündle, sagt Stocker. «So hat die Jugendsession einen nachhaltigen Aufbau, von dem nachkommende Generationen noch profitieren können.»

Die nächste Jugendsession findet vom 6. bis zum 7. April in Chur statt.

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