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Schweiz und Welt

Joner Cup-Kampagne endet bei erster Gelegenheit

Südostschweiz
03.02.2020, 04:30 Uhr
heute um 16:30 Uhr

Die Lausanner gingen als klarer Favorit ins Spiel am Sonntagabend in der Grünfeld-Halle. Die Waadtländer liegen in der Meisterschaft zwei Ränge vor den Jonern. Als amtierende Schweizer Meister wollen sie auch in dieser Saison wieder Titel gewinnen. Allerdings waren die vergangenen beiden Meisterschaftsspiele zwischen Jona und Lausanne immer hart umkämpft. Zuerst konnte Jona zu Hause mit 3:1 gewinnen, dann holte es auswärts mit einem 2:3 immerhin einen Punkt.

Umkämpfter Startsatz

Genauso ausgeglichen startete der gestrige Cup-Viertelfinal. Lausanne setzte sich zunächst ab. Das viele Risiko am Service zahlte sich aus. Dann schlugen die Joner aber mit den gleichen Mitteln zurück. Beide Seiten schenkten sich beim so wichtigen ersten Ball nichts.

Zur Satzmitte drehte das Spielgeschehen zugunsten Jonas. Das Heimteam führte mit 19:16, ehe die Lausanner die Lücke zu schliessen vermochten. Mit guten Verteidigungsaktionen konnte Jona sich abermals eine vermeintlich vorentscheidende Führung erspielen (22:20). Mit ihrem französischen Topskorer Adrien Prevel am Service gelang den Gästen aber die Wende. Sie entschieden den Startsatz knapp mit 25:23 für sich.

Im zweiten Abschnitt kam Jona nicht mehr auf Touren. Die Gastgeber sahen sich immer mehr in die Defensive gedrängt. Vor allem auch, weil die Lausanner mit einer Führung im Rücken noch mehr Risiko bei eigenem Service nehmen konnten. Der zweite Satz ging klar mit 25:15 an Lausanne.

In wichtigen Phasen zu fehlerhaft

Im dritten Satz gelang es Jona wieder, Anschluss zu finden. Bis zum Stand von 16:17 hielt das Team von Trainer Dalibor Polak den Gegner auf Schlagdistanz. Dann zeigte sich aber zum wiederholten Male eine Schwäche des TSV Jona: In wichtigen Momenten schleichen sich zu viele Unsauberkeiten ein. Drei direkte Fehler im Angriff verunmöglichten es, den Spielstand nochmals auszugleichen. Lausanne UC nutzte das aus und machte mit einem 25:19 im dritten Satz das Cup-Aus der Joner.

Trainer Dalibor Polak zeigte sich enttäuscht, aber auch bemüht, das Positive mitzunehmen: «Wir haben – wie schon tags zuvor gegen Chênois – zumindest phasenweise eine gute Leistung gezeigt. Wenn wir unser Leistungsmaximum abrufen, haben wir gegen alle Gegner eine Chance», so der Trainer der Joner. (bom)

1:3-Niederlage in der Meisterschaft gegen Chênois
Am Samstag spielte der TSV Jona zu Hause gegen Chênois Genf. Diese Partie der zweitletzten Qualifikationsrunde der Nationalliga A hatte für das Heimteam keinen Einfluss mehr auf die Platzierung. Die Joner liegen auf dem siebten Tabellenrang, acht Punkte vor Lutry-Lavaux und sieben Punkte hinter Näfels. Die Genfer hingegen kämpfen noch um den dritten Tabellenrang, waren also dringend auf Punkte angewiesen.
Die Westschweizer schnappten sich den ersten Satz mit 25:18. Im zweiten Durchgang fand Jona endlich ins Spiel, konnte aber beide Satzbälle nicht verwerten. Genf sicherte sich schliesslich diesen Satz mit 29:27. Der dritte Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für das Heimteam. Die Joner konnten mit einer guten Leistung am Block den Satz mit 25:18 gewinnen. Der vierte Durchgang war lange ausgeglichen, ehe sich Chênois absetzen und den Satz mit 25:21 und somit das Spiel mit 3:1 gewinnen konnte. (bom)

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