Italiener zieht es nach Graubünden – Deutsche weg
Die meisten Menschen sind schon mal in eine andere Ortschaft oder in einen anderen Kanton und vielleicht sogar in ein anderes Land umgezogen. Wer umzieht, beeinflusst die Entwicklung einer Bevölkerung genauso wie Geburten und Todesfälle es tun. Die Bevölkerung entwickelt und verändert sich also stetig – das macht sich auch im Kanton Graubünden bemerkbar.
Bevölkerung ist gewachsen, wenn auch minim
Die Regierung hat das Jahr 2019 genauer angeschaut und Zahlen rund um das Thema Bevölkerung aufgelistet. So zählte der Kanton mit 199'021 Einwohnerinnen und Einwohner 642 mehr als ein Jahr zuvor, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Bündner Bevölkerung ist somit in 2019 um 0,32 Prozent gewachsen. In Vergleich zum nationalen Wachstum von 0,72 Prozent ist das Wachstum Graubündens jedoch unterdurchschnittlich.
Schaut man sich die Zahlen in den einzelnen Regionen an, wird deutlich, dass die Bevölkerung in den Regionen Imboden, Viamala und Moesa sowie Landquart und Plessur am stärksten wuchs. Die grössten Rückgänge wiederum verzeichneten die Regionen Surselva und Albula. Auf Gemeinde-Ebene sind Bonaduz, Maienfeld und Thusis im letzten Jahr am stärksten gewachsen. Einen Rückgang gab es dafür in den Gemeinden St. Moritz, Poschiavo, Davos und Klosters. Angeschaut wurden nur Bündner Gemeinden mit über 3000 Einwohnerinnen und Einwohner, wie es weiter heisst.
Folgende Grafik zeigt die Veränderungen der Bevölkerung in den Regionen (Bestand 31.12.2019) :